Meine Zuversicht

Mitten im zweiten Weltkrieg bin ich geboren worden. In Hindenburg/Oberschlesien, heute Polen. Ein Vertriebener, Heimatsuchender. Hunger, Not und Verzweiflung waren die ersten Gefühle, die ich erlebte. Alles war schwer und irgendwie am Ende. Dennoch spürte ich, dass man alles erreichen kann, mit Mut und Zuversicht. Obwohl: Ich war anders. Redete anders. Handelte anders. Religiöse und normierende Erziehung richteten sich gegen meine Andersartigkeit und machten mich unfrei. Gehorsam, Arbeit und Bescheidenheit kennzeichneten meinen Weg in der Schule, meinem ersten Studium (BWL) und der betrieblichen Arbeit.  Deutlich wurde mir vermittelt, dass ich nur dann berechtigt bin zu leben, wenn ich großartige Leistungen für andere erbringe.

Aber ich war doch auch noch da... und wo war meine Andersartigkeit geblieben? Die fachliche Kompetenz wurden Halt und Begleiter für mich, während mir die soziale Kompetenz jedoch eher fremd war. 

Mein persönlicher Lebensweg sowie berufliche und auch autodidaktische Erfahrungen ließen mich erkennen, dass Probleme immer zuerst menschliche Probleme sind. Aber auch das Studium der Psychologie brachte mir die Lösung für diese Probleme nicht näher. Diese Erkenntnis – durch viele Begegnungen mit den unterschiedlichsten Lehrern und „Wegweisern“ – brachte mich auf die Idee, als Weg für die Förderung von menschlichen Begegnungen die DIALEKTIK zu wählen. Dialektik ist gelebte Menschlichkeit. 

"Es ist die Bestimmung des Menschen, nicht nur für den Mitmenschen Schutz und Hilfe zu bieten, sondern alles Seiende unter seine Obhut zu nehmen und zur größtmöglichen Entfaltung zu bringen." Krishnamurti – den ich einige Zeit begleiten durfte sagte: „Und alles, was Du tust, tue es mit Achtsamkeit, die ohne Entstellung durch Wertung und eigene Meinung ist, tue es mit der Schönheit der Liebe, denn ohne Verzerrung zu schauen ist Liebe!

Am 11.12.1981 habe mich entschieden, einen neuen Weg zu gehen – ja ein neues Leben zu beginnen.Seitdem freut es mich die schier unendlichen Möglichkeiten eines Menschen zur Entfaltung zu bringen. Bei meiner Arbeit mit Menschen geht es mir vor allem anderen um Liebe und Vertrauen und nur bedingt um Techniken. Ich lehne jede Form von verhaltensnormierenden Trainings ab (z.B. Trivial – oder Gebrauchsrhetorik, Psychologische Tricks)

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